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Münzentrick


Lineal mit Münzen
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Die eine Münze fliegt im hohen Bogen und die anderen fällt gerade nach unten. Welche Münze trifft zuerst auf den Boden auf?


Was wird gebraucht?

  • Stuhl- oder Tischkante

  • zwei Lineale

  • zwei leichte Münzen

Was ist zu tun?

Man lege die Münzen und das Lineal auf eine Tisch- oder Stuhlkante wie auf dem Foto zu sehen. Dann schlage man mit einem weiteren Lineal gegen die Stelle, die auf dem Bild mit einem Pfeil markiert ist. Wichig ist dabei, dass man das liegende Lineal ruckartig in Bewegung setzt. Damit es nicht wegfliegt, kann man das Lineal am Drehpunkt festhalten. Idealerweise macht man den Versuch über einem Fußboden, auf dem man den Aufprall der Münzen hört.


Was ist geschehen?

Obwohl die eine Münze scheinbar einen weiteren Weg zurück legt als die andere, treffen beide gleichzeitig auf dem Boden auf. Tatsächlich spielt es für eine Münze gar keine Rolle, ob sie nur nach unten fällt oder gleichzeitig noch noch eine Bewegung nach vorne ausführt.
Die Wurfbewegung ist von der Fallbewegung völlig unabhängig. Aufnahmen solcher Versuche in Zeitlupe zeigen, dass die Münzen in jedem Zeitintervall den gleichen Weg nach unten zurücklegen.

 

Ähnliche Freihandversuche

Wer macht das Rennen? - Teil 1

Wer macht das Rennen? - Teil 2

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Luftwiderstand ausgetrickst


Linktipps

Mit diesem Java-Applet lässt sich ein schiefer, waagrechter oder senkrechter Wurf simulieren.


Astronauten haben die Probe auf's Exempel gemacht: Sie ließen auf dem Mond einen Hammer und eine Feder fallen.


Eine gute Seite vom Telekolleg zum Thema Alles fällt nach unten, die verschiedene Varianten einer Abwärtsbewegung untersucht.


Zum FAQ des Instituts für Gravitationsforschung


Über Galileo Galilei:

Virtuelle Ausstellung zu Galilei auf der Seite der ETH Bibliothek Zürich

Die Stanford Encyclopedia of Philosophy über Galilei (auf Englisch)

Galileis historischer Versuch mit der Fallrinne wird hier beschrieben, ebenso wie seine Pendelversuche. Galilei hatte außerdem das Problem, dass er keine Stoppuhr für seine Experimente verwenden konnte, denn die gab es damals noch nicht. Stattdessen benutzte er eine Wasseruhr. Auch ihre Funktionsweise wird auf dieser Seite erklärt.


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