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Dieser eindrucksvolle Versuch macht deutlich, wie gut Schallwellen durch Körper, speziell die Knochen, übertragen werden. Der Erfinder Thomas Edison wusste um dieses Phänomen und nutzte es geschickt aus. Mehr dazu hier.
Was wird gebraucht?
Was ist zu tun?
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Man schneide ein etwa 60 Zentimeter langes Stück von dem Geschenkband ab und knote den Löffel in der Mitte fest.
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Dann nehme man die Enden des Geschenkbandes und wickele diese jeweils um einen Finger der rechten und einen Finger der linken Hand. Die so präparierten Finger stecke man sich ins Ohr, und hält sich diese damit zu.
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Dann beuge man sich vor, so dass der Löffel frei schwingen kann und lasse den Griff an eine Tisch- oder Stuhlkante schlagen.
Was ist geschehen?
Zu hören ist ein ziemlich lautes Geräusch wie von einer Kirchturmglocke. Hat man einen kleineren Löffel, so ist der Ton höher, bei einem größeren Löffel niedriger.
Schall ist nichts anderes als Druckwellen, die unser Trommelfell in Vibration versetzen und uns dadurch hören lässt. Er wird durch die Luft übertragen, kann aber auch über eine Schnur oder sogar durch unsere Finger- und Schädelknochen transportiert werden. Der durch Körper übertragene Schall ist für den Menschen vor allem bei tiefen Frequenzen auch gut zu fühlen. Generell braucht es für die Übertragung von Schallwellen lediglich ein elastisches Medium. Im Vakuum ist also keine Schallübertragung möglich.
Dieses Phänomen im Alltag
Der Erfinder Thomas Edison (1847 - 1931) war zeitlebens schwerhörig. Damit er trotzdem auch leise Töne auf dem von ihm erfundenen Phonografen - einem Vorläufer des Plattenspielers - hören konnte, legter seine Zähne auf das Holz des Gehäuses. Es selber sagte, dass er sogar in das Holz hinein gebissen habe. Das selbe tat er, wenn jemand in seinem Haus Klavier spielte.
Musiker halten sich mitunter eine Stimmgabel an den Kopf, um den Kammerton besser zu hören.
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