Chladnische Klangfiguren

Copyright © experimentis. Alle Rechte vorbehalten.

Ernst Chladni KlangfigurenErnst Chladni veröffentlichte 1787 die Schrift „Entdeckungen über die Theorie des Klanges“, in der er so genannte Klangfiguren vorstellte. Er hatte herausgefunden, dass dünne Platten aus Metall oder Glas auf eine ganz bestimmte Art und Weise schwingen. Diese Schwingungen kann man durch Sand auf den Platten sichtbar machen wie dies auch in dem Video zu sehen ist. In einem weiteren Video auf dieser Seite, werden ebenfalls Töne sichtbar gemacht und zwar mit Feuer.

Um die Schwingungen zu erzeugen verwendetet Chladni einen Violinenbogen, den er an den Platten entlang strich. In dem Versuch wurde ein Frequenzgenerator verwendet, der die Platte mit einer bestimmten Frequenz vibrieren lässt. Dabei bilden sich stehenden Wellen aus. An den Knoten der Welle befindet sich die Platte in Ruhe. Dort sammelt sich das Salz, während es überall dort, wo die Platte vibriert, weggeschüttelt wird. Es ist jedoch nicht so, dass jeder Ton ein bestimmtes Muster erzeugt. Viehlmehr hängt das Muster von allen möglichen Faktoren ab, so zum Beispiel von der Plattenform und an welcher Stelle diese fixiert ist.