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CD und mehr Metall in der Mikrowelle


Sicherheitshinweis: Die folgenden Versuche sind NICHT als Heimversuche geeignet.


CD-Vernichtung in der Mikrowelle

 

In dem Video ist gut zu sehen, was geschieht, wenn man Gegenstände mit dünnen Metallschichten wie Geschirr mit Goldrand oder eine CD in die Mikrowelle legt: Es kommt zu Funkenüberschlägen und die dünne Gold- oder Aluminiumschicht wird zerstört.
Der Grund: Mikrowellengeräte erzeugen hochfrequente elektromagnetische Strahlung, die im Metall eine Spannung induzieren. Allerdings ist der Widerstand der dünnen Metallschichten so groß, dass elektrische Ströme kaum fließen können. Das Material erhitzt sich extrem, brennt wie der Glühwendel einer Glühbirne durch und die Elektronen suchen sich schließlich einen anderen Weg - es kommt zu Funkenüberschlägen.
Befinden sich massive Metallgegenstände wie eine Gabel in der Mikrowelle, sieht die Sache etwas anders aus. Es wird zwar ebenfalls Spannung induziert, aber Strom kann fließen.
Zu Funken kommt es nicht zwangsläufig sondern dies hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die Lage der Metallteile in der Mikrowelle, die Geometrie der Gegenstände, ihre

Entfernung und Spannungsunterschiede. Unter Umständen werden die Mikrowellen von dem Metall auch reflektiert. Auch dies ist ein Grund, warum man normalerweise kein Metall in der Mikrowelle verwenden sollte.
Auf dieser Seite gibt es noch mehr Mikrowellenversuche sowie eine detaillierte Erklärung wie das Magnetron funktioniert. Auf Youtube hat sich außerdem jemand die Mühe gemacht alle nur denkbaren Gegenstände in der Mikrowelle zu stecken, darunter Seife, Gameboys, Äpfel und natürlich das berühmte Ei. So kann man erst mal schauen: Is it a good idea to mircowave this?, bevor man die eigene Mikrowelle ruiniert.


Mehr Versuche mit dünnen Metallschichten in der Mikrowelle: Gold- und Aluminiumfolie



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